Bereits 1978 entstand die Platte
"Götz George liest Charles Bukowski".
Götz George spielte damals einen rauhbeinigen, aber sensiblen Typen in
Christopher Hamptons Drei-Personen Stück "
Treats" am Berliner
Renaissance-Theater. Der Regisseur
Helmut Stauss hatte gerade Bukowskis Gedichtsammlung "
Gedichte, die einer schrieb, bevor er im 8. Stockwerk aus dem Fenster sprang" (amazon) entdeckt.
Stauss und
George heuerten den Hörspiel-Regisseur
Rainer Clute ("Professor Van Dusen") an. Die musikalische Untermalung übernahmen
Peter Urban (heute Musikredakteur beim NDR) und
Karsten Hook.
So entstand an nur einem Tag in einem Studio an der Hamburger Aussenalster ein bemerkenswertes Bukowski-Hörbuch, 1979 für den
Deutschen Schallplattenpreis nominiert, 2008 erstmals auf CD einem großen Publikum zugänglich gemacht. Radikalität gehöre zu seinem Beruf, bekannte Götz George in diesem Jahr dem Berliner "
Tagesspiegel". Nur so kann man Bukowski vorlesen.
Götz George liest Charles Bukowski (itunes)
gesagt...