
Im Rahmen der 3. Triennale der Photografie zeigt das Hamburger Museum für Kunst und Gewerbe vom 22. April bis 31. Juli Arbeiten des Fotografen Robert Capa.
Sein Foto des tödlich getroffenen Republikanischen Milizkämpfers im Spanischen Bürgerkrieg ging um die Welt und machte ihn berühmt.
Die Ausstellung "Robert Capa: Magnum – Faces of History" zeigt in 158 Aufnahmen eine große Bandbreite seines Schaffens, zeigt neben dem Leid der von ihm fotografierten Menschen auch deren Zärtlichkeit, ihren Humor und ihre Lebensfreude.
Durch sein grundlegendes Interesse an den Menschen gelangen ihm auch besondere Aufnahemn von bekannten Persönlichkeiten, darunter Pablo Picasso, Ernest Hemingway oder Ingrid Bergmann.
Nach dem Zweiten Weltkrieg arbeitete Robert Capa unter anderem als Reisefotograf und gründete mit seinen Freunden und Kollegen Henri Cartier-Bresson und David Seymor (Chim), George Roger und William Vandivert die Fotoagentur "Magnum", die bis heute besteht.
Im Mai 1954 starb Capa bei einer Fotoreportage über den Indochinakrieg, nachdem er auf eine Landmine getreten war im Alter von 40 Jahren.
Bild: Robert Capa in einem Pariser Café 1952, Copyright: Ruth Orkin/Magnum Photos


