"Gemeinsam gegen AIDS - Wir übernehmen Verantwortung für uns selbst und andere", so lautet das Motto des heutigen Welt-AIDS-Tages 2007.
AIDS breitet sich trotz aller Bemühungen in dramatischem Tempo weiter aus. Im Jahr 2007 haben sich weltweit 2,5 Millionen Menschen mit dem Virus infiziert, mehr als 2 Millionen Menschen starben an der Immunschwächekrankheit.
Die Entwicklung der HIV-Epimedie verläuft allerdings auf der Welt sehr unterschiedlich. Während einige Länder Fortschritte bei der Therapie und Prävention verzeichnen, ist der Kampf gegen AIDS, der nur allzu oft auch Kampf gegen die Armut heisst, in anderen Ländern immer noch ein Tabu.
Nach wie vor haben weniger als ein Drittel aller an AIDS erkrankten Zugang zu Behandlung und medizinischer Versorgung. Vor allem im südlichen Afrika ist die Zahl der Infizierten mit ca. 22,5 Millionen alarmierend hoch und nach wie vor die häufigste Todesursache.
Doch auch in Osteuropa und Asien breitet sich das Virus dramatisch aus. Um 150 Prozent seit 2001 ist die Zahl der HIV-infizierten Menschen in Osteuropa gestiegen. Hier gelten vor allem das Drogenmilieu und unsaubere Spritzen als Hauptansteckungsherde.
Verhalten positiv ist die Entwicklung in den USA und Europa. Hier leben dank guter Medikamente aidskranke Menschen inzwischen wesentlich länger. Dies führt dazu, dass die Zahl derjenigen, die das HI-Virus in sich tragen, insgesamt gestiegen ist. Trotz allem infizieren sich in Europa jedes Jahr wieder mehr Menschen.
Es gibt trotz der Berichte über Behandlungsmöglichkeiten absolut keinen Grund zur Entwarnung oder Anlass zu neuem Leichtsinn im Umgang mit der Infektionsgefahr. Und es gibt nach wie vor kein Heilmittel gegen AIDS.
Letztes Jahr waren etwa 2,5 Millionen Kinder unter 15 Jahren mit dem Virus inifiziert, 330.000 sind an den Folgen der Immunschwächekrankheit gestorben.
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